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Hyaluronsäure hat in der Epidermis noch weitere Funktionen, die über die Feuchthaltekraft hinausgehen:
Aktiver Zellschutz: Die Hyaluronsäure unterliegt in der Epidermis und der Dermis dem Angriff durch reaktive Sauerstoffspezies. Diese freien Radikale, die durch UV-Strahlung, aber auch innerhalb des Körpers gebildet werden, werden von der Hyaluronsäure gebunden, wobei das Molekül dabei seine Struktur opfert. Somit erfüllt das Molekül eine weitere Funktion, die im Sinne des Schutzes vor Zellschädigungen durch externe Einflüsse (z.B. UV-Strahlung) interpretiert werden kann.
Erhöhte Stoffwechselleistung: Eine der grundlegenden Aufgaben der Hyaluronsäure ist der Aufrechterhaltung der extrazellulären Bereiche zwischen den unteren Zellen in der stratifizierten Epidermis, um die Diffusion von Nährstoffen zu den Zellen hin bzw. den Abtransport von Abbauprodukten des zellulären Stoffwechsels nach oben zu erleichtern.
Langlebigkeit der Hautzellen/Antiaging: Aufgrund des schnellen Umsatzes der Hyaluronsäure (Halbwertszeit von 24 h) kann man davon ausgehen, dass die Epidermis nicht nur von der Hyaluronsäure befreit wird, sondern in deren Schlepptau auch toxische Substanzen (Detoxifying = Langlebigkeit der Hautzellen = Antiaging, ein sehr aktueller Claim) eliminiert werden [28].
Quelle: Trends in Clinical and Experimental Dermatology, Editor: J. Wohlrab, VOLUME 3, HYALURONSÄURE UND HAUT, Shaker Verlag, Aachen, 2004.
Rechtliche Hinweise
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